Herausforderung zur diakonischen Jugendarbeit

Immer mehr Christen entdecken ihren diakonischen Auftrag wieder neu. In Zeiten von Weltwirtschaftskrise, zunehmender Unsicherheit über die Verlässlichkeit der sozialen Systeme und des gesunden Abschieds von Wohlfühl-Christentum fragen sich immer mehr Nachfolger von Jesus, wie sie wirklich Salz und Licht in dieser Welt sein können.

Und diese Entwicklung ist total richtig und wichtig. Wir Jumis unterstützen dieses Anliegen ja auch, u.a. durch die Initiative "Hoffnung" (www.initiativehoffnung.de), durch die christliche Teens, Jugendliche und ihre Gruppen motiviert und angeleitet werden sollen, in ihrem Umfeld sozialdiakonisch tätig zu werden.

 

Gleichzeitig ist das praktische In-Gang-kommen und Durchhalten gar nicht so einfach. Eine gute diakonische Jugendarbeit in den Blick zu bekommen und am Leben zu erhalten kann schon in den (falschen) Ansätzen stecken bleiben. 

 

Daher fand ich den Artikel "Diakonische Jugendarbeit" im Newsletter des Institus für werteorientierte Jugendforschung richtig wertvoll. Denn neben einer geschichtlichen Beleuchtung und theologischen Reflexion zum Thema Diakonie gibt er einige gute grundlegende Hinweise, wie man selbst eine gute diakonische Jugendarbeit fördern und aufbauen kann.

 

Der Artikel ist als PDF angehängt. 

 

 

 



Neulich nach einer Predigt

zum Thema "Gott immer lieb? - Was hat es mit der Hölle wirklich auf sich?" habe ich mit zwei unterschiedlichen Leuten gesprochen. Zwei Leute - zwei Standtpunkte - ein gemeinsames Thema:

Eine Frau - Christ nach eigener Angabe- glaubt an eine"geistliche Evolution". Darunter fällt auch, dass die Bibel nur ein Zwischenstand in dieser Entwicklung ist. Wir können laut ihrer Überzeugung heute viel mehr verstehen als die Leute damals. Es gibt auch neue Offenbarungen, die Menschen von Jesus höchstpersönlich bekommen haben. Ein Bibel-Update, sozusagen. Ein solches Update gibt es wegen des geistlichen Fortschrittes auch für das Thema Hölle: Gott wird in der Ewigkeit nach einer Zeit der Strafe jedem die Möglichkeit geben, sich für ihn zu entscheiden. Die Frau vertritt damit also eine Form der Allversöhnung. 

 

Ein Mann - kein Christ - stellt die Liebe Gottes über alles: Wenn Gott ein liebender Gott ist, dann kann er einfach nicht die ewige Verdammnis für seine geliebten Geschöpfe akzeptieren sondern wird jeden retten wollen - und auch können, wenn er wirklich allmächtig ist. Und da Gott weiß, dass wir nicht vollkommen sind, sondern dass wir uns (auch als Christen) auf der Erde wie kleine Kinder verhalten, kann er uns so eine weitreichende Entscheidung für die Ewigkeit im Hier und Jetzt gar nicht zumuten. Er wird daher auch jeden Menschen retten (auch Allversöhnung) - oder seine Liebe ist nicht echt.

 

Das gemeinsame Thema:



Das neue Liederbuch ist da!

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Heute ist das neue Wiedenester Jugendliederbuch bei uns eingetroffen.

Damit kann ich nun ein Projekt vorläufig abschließen, das mich ein Jahr lang beschäftigt hat.

Erstmals in der Geschichte des Liederbuchs erscheint die Text- und Notenausgabe gleichzeitig. Das Buch enthält 191 Lieder, davon sind 80 neu aufgenommen worden. Mit dabei u.a. die Pfijuko-Songs der vergangenen Jahre.

Zu den englischen Liedern gibt es eine sinngemäße Übersetzung, es gibt ein Bibelstellen- und ein Sachgruppenverzeichnis.

Bestellen könnt ihr das Liederbuch direkt hier.

 



Wie macht man eine Jugendarbeit, die Jugendliche in die Gemeinde führt? - Teil 1

Das soll ja eigentlich das Ziel einer guten Jugendarbeit sein. 

Und so habe ich einen Unterricht an der Bibelschule in der vergangenen Woche zu diesem Thema gehalten. Ausgehend vom o.g. Ziel haben uns in diesem Unterricht drei zentrale Fragen beschäftigt:

 

1. Wen wollen wir integrieren?

Jugenliche. Klar. Aber es gibt ja gar nicht "die" Jugendlichen. Was prägt denn Jugendliche, mit denen wir zu tun haben? In was für einer Kultur wachsen Jugendliche heute auf? Was sind bestimmende Faktoren, die Jugendmitarbeiter wissen müssen, wenn es um "ihre" Jugendlichen geht? Was unterschiedet Jugendliche in Nord- von denen in Süddeutschland; was Jugendliche in West- von denen in Ostdeutschland?

 

2. Wohin wollen wir integrieren?

In die Gemeinde. Klar. Aber was meinen wir eigentlich, wenn wir "Gemeinde" sagen? Welchen Ansatz, Gemeinde zu verstehen, finden wir in vielen Gemeinden? Und welche Ansätze gibt es darüber hinaus? Welches kommt dem, wie sich Jesus Gemeinde vorstellt, am nächsten? 

 

3. Wie sieht eine "gemeindeintegrative Jugendarbeit" ganz praktisch aus?

Unter diesem Punkt wurden drei verschiedene praktische Ansätze vorgestellt.  Einer aus Westdeutschland (Heiligenhaus), einer aus Ostdeutschland (Greifswald) und einer aus der Schweiz.

 

In meinen nächsten Beiträgen werde ich diese Fragen ausführlicher behandeln. Wen es interessiert, darf also gespannt sein.

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