Sören...

Kierkegaard, scheint ein echt cooler Typ gewesen zu sein. Schon die Einleitung bei wikipedia lässt aufhorchen: "...zeigte er sich als engagierter Verfechter der Idee des Christentums
gegen die Realität der Christenheit."

Habe gerade ein Podcast über ihn gehört. Zwei sinngemäße Zitate von ihm, möchte ich dem vereehrten Blog-Leser nicht vorenthalten:

 

Man muss das Leben rückwärts verstehen, aber vorwärts leben.

 

Christsein bedeutet die Welt nicht so hinzunehmen, wie sie ist. 

 

Mehr zu Sören unter http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B8ren_Kierkegaard



Shockwave - 05.-07.03.2010

Christen werden in verschiedenen Ländern der Welt verfolgt. Traurige Nummer 1 ist laut dem Weltverfolgungsindex seit mehreren Jahren Nordkorea. Hier ist Christsein tödlich. Wenn eine/r in einer Familie Christ ist, dann kommen ganze Familien in Sippenhaft. Das ist alles unvorstellbar und dennoch passiert es.

 

Open Doors - ein christliches Werk was sich für die verfolgten Christen weltweit einsetzt, hat deshalb eine Gebetskampagne für Nordkorea gestartet: Shockwave. Sie richtet sich vor allen Dingen an Jugendgruppen.
Gruppen, die dabei sein wollen, können sich im Internet einzeichnen und bekommen ein informatives Materialpaket, mit DVD.

 

Wir unterstützen diese Aktion. Gut ist auch, dass mann die Aktion durchaus ins normale Programm mit einbauen kann.

 

Wer mehr wissen will:

OpenDoors Homepage http://www.opendoors-de.org/

Shockwave: www.opendoors-de.org/shockwave

Länderprofil Nordkorea: hier 

Open Doors bei Facebook




3 x Impact für Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter

Der Herbst ist die Zeit der kurzen und kompakten Schulungen für dynamische Teenager und Jugendarbeit.
Nachdem am Wochenende schon in Leipzig die Jumikonferenz mit ca. 60 Mitarbeitern stattgefunden hat, kommt jetzt am Samstag, 14.11., der Maximaltag in Selb/Franken. Den Flyer kannst du unten downloaden. Besonders freut mich, dass wir den als Jugendforum Wiedenest, zusammen mit dem Franken-MAK der Brüdergemeinden und dem GJW Bayern durchführen.
Ja und dann das Wochenende ist die W.I.N Konferenz in Wiedenest, mit dem spannenden Thema: leidenschaftlich dienen - lernen von Elia. Flyer hängt auch unten dran.

 

Wir freuen uns, dass sich so im Herbst fast 200 Jugendmitarbeitern aus ganz Deutschland an verschiedenen Orten für christliche Jugendarbeit schulen und inspirieren lassen. Das ist einfach super. Da geht was im Reich Gottes.



Wie beginnt ein gesunder Veränderungsprozess?

Ich lese gerade "Next Generation Leader" von Andy Stanley. Es geht darin um Prinzipien und Hilfen, wie man zu einer (besseren) Führungspersönlichkeit werden kann.

Sehr hilfreich und herausfordernd da kurz, knapp und prägnant fand ich hinsichtlich der Frage, wie man einen gesunden Veränderungsprozess (z.B. in Gemeinde oder Jugend) beginnen kann die "7 Gebote der gegenwärtigen Realität" für Leiter:

 

1. Du sollst nicht heucheln.

2. Du sollst dich den Tatsachen nicht verschließen.

3. Du sollst nicht übertreiben.

4. Du sollst den Überbringer schlechter Nachrichten nicht erschießen.

5. Du sollst dich nicht hinter Zahlen verstecken.

6. Du sollst konstruktive Kritik nicht ignorieren.

7. Du sollst dich nicht isolieren.



Kongress "Gemeinde neu denken"

Gleich startet hier in Wiedenest der erste von zwei aufeinanderfolgenden Kongressen zum Thema Gemeinde.

Der Kongress an diesem Wochenende heißt "Gemeinde neu denken". Wie kann Gemeinde im 21. Jh in Deutschland aussehen?

Was mich begeistert ist die Vielfalt an Leuten und damit an konkreten Beispielen, die wir für diesen Kongress zusammenbekommen haben. Viele Leute berichten aus ihrer praktischen Erfahrung in Deutschland - und durch Leute aus Kenia bekommen wir auch noch Impulse und Inspiration aus Afrika. Das ist einfach genial.

 

Ich darf aktiv mitmachen - moderieren und die musikalische Anbetung leiten. Auch das wird ein Bereich der Inspiration, denn wir werden einige neue Lieder singen. Und ich hoffe, dass Leute sie mit in ihre Gemeinden nach Hause nehmen.

 

Meine Erwartung ist, dass die Teilnehmer begeistert und motiviert von diesem Kongress nach Hause fahren weil sie erkennen, dass es nicht das EINE Konzept gibt, Gemeinde zu bauen oder neu zu gründen, sondern dass es so viele Modelle geben kann wie es Gemeinden gibt - und dass Gemeindebau und -Neugründung auch in Deutschland möglich ist, weil Jesus das will und möglich macht.

 



Wie macht man eine Jugendarbeit, die Jugendliche in die Gemeinde führt? - Teil 2

Fahrrad mit Untergrund.jpg

Wenn du eine Jugendarbeit machen willst, die Jugendliche in die Gemeinde führt, kommst du irgendwann unweigerlich an den Punkt zu fragen:

"Wo muss ich denn anfangen? Müssen sich die Jugendlichen ändern, damit sie zur Gemeinde passen?  Brauchen sie erst mal einen neuen "Gemeinde"-Anstrich?

Oder muss sich die Gemeinde ändern, damit die Jugendlichen kommen? Und wo ist dann da die Grenze?

Und wie soll das Ganze denn praktisch aussehen?..."

 

Mein Vorschlag: Denke in Bildern, die dir das Verhältnis zwischen diesen drei Themen "die Jugendlichen und ihren Prägungen", "die praktische Umsetzung" und "die Gemeinde" erleichtern.

 

Vielleicht hilft dir das Bild mit dem Fahrrad: 

 

1. das Gelände = die Jugendlichen und ihre Prägungen



Gedanken zur Jugendarbeit in traditionellen Freikirchen 1 - Großstädte

Es ist völlig normal, dass Jugendliche die in Städten und Dörfern wohnen, wo es keine Uni gibt, irgendwann in eine coole Uni-Stadt wechseln. Für Leute, die auch gerne mal von zu Hause weg wollen, kann das auch die Ausbildung sein, die man einfach mal woanders macht oder das FSJ oder der Zivildienst.
Weil das so ist, gibt es immer einige Gemeinden, die eher Leute abgeben als bekommen. Sie sind eine Art Durchlauferhitzer im Rahmen der christlichen Jugendarbeit. Sie bekommen Teenager und Jugendliche zwischen 14-20 anvertraut und haben die Chance sie zu prägen und zu fördern. Leider wird das teilweise nicht besonders gut gemacht. Aber es gibt sehr viel gute Jugendgruppen.
Dummerweise ist es jetzt so, dass im Rahmen der traditionellen Freikirchen, die ich so überblicke (Baptisten, Freie Gemeinden und Brüdergemeinden im Bund und außerhalb des Bundes) gerade in Großstädten wenig attraktive Gemeinden zu finden sind. Mit attraktiv meine ich, dass es Gemeinden sind, die eine Vision für ihre Stadt haben, sich auf Studenten und generell auf neue und auch junge Leute einstellen, ihnen einen Rahmen des Auftankens, des Mitarbeitens geben und sie Willkommen heißen. Das heißt auch, dass die Formen der Gemeinden nicht irgendwo 1980 stecken geblieben sind. Also sind die Gottesdienst auch gestalterich attraktiv, inhaltlich sowieso. Ich rede jetzt aber nicht von Jugendkirchen.



Emerging vs. Emergent?

Ich möchte gerne mit ein paar Zeilen versuchen, Gedanken zu formulieren, die mich in letzter Zeit umtreiben. Wohl wissend, dass nichts, von dem was ich sage, fertig gedacht ist. Toll, dass "Emerging Church" ja sowohl Bewegung als auch Diskussion ist, nach eigenem Selbstverständnis. Lasst uns also gemeinsam diskutieren und uns bewegen. Vielleicht ein paar einleitende Gedanken zu meinen Gedanken: 1. Ich sehne mich nach Veränderung in unseren Gemeinden, will so gut ich kann daran mitarbeiten und Traditionen durchbrechen, damit die Kirchen und Gemeinden ihrem Auftrag wieder nachkommen: Rausgehen, in die Kultur, und Menschen erreichen. 2. Die Rückbesinnung der Emerging Church, hin bzw. zurück zu Jesus ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die ständige Frage danach: "Was hat Jesus getan?



Die Kirche ist nicht für uns Christen da!

Wie Dazi in seinem Eintrag ja schon angedeutet hat: Wir waren in Zürich, bei einem sehr inspirierenden Leiterkongress mit Erwin R. McManus. Und ja: Mein Kopt ist auch voll - und auch ich bin immernoch dabei zu sortieren, was die Konferenz mit mir und mit meiner Arbeit zu tun hat. Würde ich über die neu oder wieder gewonnenen Gedanken erst dann schreiben, wenn sie "fertig" gedacht sind, würde ich wohl nie etwas bloggen. Darum hier ein paar Gedanken - zur Inspiration und Diskussion - Fortsetzung folgt: Die Kirche ist nicht für uns Christen da! Kirche hat nur da eine Daseinsberechtigung, wo sie die Menschen um sie herum, die Jesus noch nicht kennen, erreicht. Sie muss die Verlorenen lieben - und darum suchen. Eine Kirche oder Gemeinde, die nicht relevant für die Menschen um sie herum ist, hat keine Daseinsberechtigung. Oder um es mit den Worten von McManus zu sagen: "Wenn wir als Kirche nicht relevant sind, haben wir die Kirche von Gott gekidnappt. Wir müssen Busse tun und herausfinden, wie wir wieder in Gottes Wille kommen und relevant werden für die Welt.“ Amen dazu! Nur wie sollen wir das Leben? Wenn die Realität in unseren Gemeinden und Jugendgruppen so oft so anders aussieht? Wo ansetzen? Wo Veränderung suchen? Jesus hat immer das Verlorene gesucht. Jesus ließ die 99 Schafe zurück, um das Eine zu suchen. Was genau könnte das für meine Gemeinde heißen?



Road Trip to UK Churches

Von Mittwoch bis Sonntag waren mein Freund Marc und ich unterwegs in England. Wir haben dort einige gute Jugendarbeiten und Gemeinden besucht und uns mit vielen Leuten unterhalten. Unter anderem waren wir bei der George Müller Foundation in Bristol, bei KICC London, Hillsong Leatherhead und in der Belmont Chapel in Exeter. Dies war meine dritte Inspirationstour. 2004 haben wir mehrere deutsche Jugendkirchen besucht. 2005 waren wir in der Schweiz, hauptsächlich bei icf Zürich. 2007 war dann England dran. Was bleibt? Nun, jetzt könnte ich seitenweise schreiben und loslegen. Für alle die es interessiert ist hier mein persönliches subjektives Feedback: Auswertung & Inspiration blog1.pdf Fakt ist, dass der englische Sprachraum für evangelikale Christen einiges mehr zu bieten hat, als der Deutsche. Das liegt natürlich daran, dass es dort wesentlich mehr evangelikale Christen gibt und vor allen Dingen ein paar echt dynamische Gemeinden und Kirchen. Ideen, Blogs, Konzepte, Bücher, Webseiten können sofort von allen gelesen werden und verbreiten sich schnell. In UK, Canada, USA, Australien, Kenia... Da sind wir durch die Übersetzung echt hinterher. Deutsch ist zwar die meißtgesprochenste Sprache in Europa, aber die dynamischen Gemeinden sind nunmal im Moment woanders. Es wäre ja beinahe anders gekommen. Deutsch hat bei der Abstimmung, welche Sprache in den USA gesprochen werden sollte, ja nur hammerknap (ich glaube mit 3 Stimmen) verloren. Aber immerhin bin ich mit meinem 19 Jahre nicht gesprochenen Realschulenglisch auch durch gekommen. For my english friends: Thank you for your hosting and for the talks. Please notice, if you read my feedback, that it

Inhalt abgleichen