Gestern war der 11.11. und seit zwei Jahren haben wir eine gute Tradition in unserer Familie eingeführt. Wir feiern Sankt Martin. D.h. wir essen Gans mit Knödel und Rotkohl und die Kids nehmen an irgendeinem der vielen Martinszüge hier in der Gegend teil.
Ich finde St. Martin war voll der Held. Und wir brauchen wieder Helden. Kinder stehen sowieso auf Helden. Aber auch ich brauche Vorbilder.
Martin lebte zwischen 300 und 400 n. Christus und war zunächst römischer Soldat. Als er eines Tages an einem Stadttor vorbei kam, sah er einen Bettler, der fror. Er hatte nichts bei, außer seinen Mantel, den er teilte. Dafür bekam er Spott und außerdem musste er wohl drei Tage in Arrest, wegen Zerstörung von Armeeeigentum. Nachts erschien im Jesus im Traum mit dem halben Mantel an. Daraufhin wurde Martin Christ und später Bischoff von Tours. Mehr Infos gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Tours
Jesus sagt ja in Mt 25,40: Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, dass habt ihr mir getan. Das ist eine Hammer-Story. Jesus stellt hier soziales Handeln an erster Stelle. Ich entdecke immer mehr solcher Stellen in der Bibel.
waren wir in der letzten Woche mit zwei Nachbar-Familien. Das Wetter war besser, als wir es bei unserer Ankunft im Dauerregen erwartet hatten. Am Tag der deutschen Einheit schien sogar für mehrere Stunden die Sonne! Da waren wir natürlich an der Nordsee und haben uns den Wind ordentlich um die Nase wehen lassen.
Am Samstag war das Wetter nachmittags nicht mehr so doll. Darum sind wir in eine Indoor-Spielhalle gefahren - für die Kids natürlich voll der Hammer - Josia konnte klettern und Noah endlich unbehelligt Bälle schmeißen. Da ist auch das Foto entstanden.
Es war schon sehr interessant, in so einer Zeit die unterschiedlichen Familien,- Erziehungs- und Urlaubskulturen näher kennen zu lernen. Das hat mir noch mal den Blick dafür geöffnet, wirklich nichts als selbstverständlich zu nehmen.
Morgen mache ich mich auf meine zweite Tour in diesem Jahr durch den Norden. Dieses Mail geht es ausschließlich nach McPomm.
Mich erwarten insgesamt 10 verschiedene Termine. Neben den eigentlichen und "dienstlichen" Beratungs-Treffen im Rahmen unseres Jumikon-Netzwerkes, Treffen mit regionalen Jugendmitarbeitern, Jugendstunden und Predigten habe ich mir auch Zeit für andere wichtige Termine genommen:
Am Donnerstag Abend und Freitag Morgen treffe ich jeweils einen ehemaligen Schul- und Arbeitskollegen, die beides keine Christen sind. Vermutlich bin ich der einzige Christ, den sie in ihrem Leben näher kennen lernen werden. Ich will gern Zeit mit ihnen verbringen, auch wenn es eigentlich im Rahmen ihres Lebens und hinsichtlich einer kontinuierlichen Beziehung verschwindend wenig ist. Aber mir sind diese beiden Leute echt wichtig. Ich wünsche mir sehr, dass sie Jesus kennen lernen. Und ganz sicher kann Gott diese Minuten mit ihnen auch dazu gebrauchen.
Samstag frühstücke ich mit meinen Eltern. Familie - auch voll wichtig.
What can I say? Die Tage gehen dahin, und Zoey macht uns Freude. Und sie hat sich schon totaaaaaaaal verändert. Wie soll das nur werden? Muss ich jetzt jede Woche ein neues Bild hier rein stellen? Nein, natürlich nicht. Aber eines bekommt ihr noch, oder zwei. Weil ich mich so freue, und ihr euch mitfreuen dürft...
Sie ist da! Am 05.08.08 um 15.18 Uhr ist Zoey Emilia Kalb geboren. Und von nun an gibt es einen neuen - und auch noch ziemlich süßen - Menschen auf dieser Erde. Wir freuen uns total und sind unglaublich dankbar, dass Gott uns ein solch tolles und gesundes Kind geschenkt hat. Mama und Kind sind wohlauf - und auch Papa geht es gut.
Und für alle, die es genauer wissen wollen: 4000gr - 54cm - Kopfumfang 35cm
Die komplette Ruhr, von der Quelle (Winterberg) bis zur Mündung (Duisburg-Ruhrort) in den Rhein sind meine beiden Jungs und ich von Mittwoch bis Samstag per Rad abgefahren. Das waren 283km. Es war einfach genial. Wir hatten super Wetter und optimale Fahrradbedingungen. Es hat zwar auch mal geregnet, aber das hielt sich in Grenzen.
Vier Etappen haben wir gebraucht
1. Winterberg (Ruhrquelle) - Arnsberg: 66km
2. Arnsberg - Syburg (Dortmund): 64km
3. Syburg - Werden (Essen): 73km
4. Werden - Ruhrort (Mündung) - Werden: 80km
Übernachtet haben wir auf Campingplätzen und Alex war so nett und hat mit den anderen beiden Kids das Versorgerauto gefahren und schon mal das Zelt aufgebaut.
Der Radweg ist genial. Zunächst geht es durchs hügelige Sauerland. Dann mehr durch Felder und Wiesen. Schließlich an den vier Ruhrstauseen vorbei, die Naherholungsziele sind. Und schließlich durch Hafen und Industrie. Nebenbei erfährt man unheimlich viel über das Ruhrgebiet, die Industriegeschichte, Zechen, Ruhrschifffahrt (war mal der meistbefahrene Fluß Europas). Mittlerweile ist der Fluß total sauber und dient der Trinkwassergewinnung.
Mehr Infos zum Radweg unter www.ruhrtalradweg.de.
Wir sind am Start und an der Ruhrquelle:


Wir sind am Ziel und an der Mündung in Duisburg-Ruhrort, mit dem Mündungsdenkmal Rheinorange, einer Stahlsteele:
Wir haben es geschafft. Wir sind mit dem Fahrrad nach Köln gefahren. Das haben wir ein Jahr vorbereitet und es ist ein cooles Gefühl ein Ziel erreicht zu haben. Meine Jungs haben gut durchgehalten. War eine tolle Tour.
Wir haben mit Noah den Arzt nicht gewechselt. Trotzdem ist was Erstaunliches passiert: Er hat seit einigen Wochen immer über seine Brille rübergesehen und nicht mehr hindurch. Das haben wir dem Arzt gesagt und der meinte, wir sollten mal die Brille 2 Wochen ganz weglassen. Das haben wir auch gemacht. Danach war Sandra wieder beim Arzt und Noah's Augen wurden getropft, um die Werte erneut festzustellen. Und dabei ist herausgekommen, dass er von +5,5 und +6,25 auf +2,5 runter ist. Wie, das wissen wir letztendlich nicht. Wir vemuten aber, dass es mit der Bewegungsgymnastik zusammenhängt, die Noah bekommt. Denn es scheint alles miteinander verbunden zu sein: Die Augen mit dem Grad, wie gut er sich bewegen kann und das Wachstum in seiner Bewegung damit, wie gut er sehen kann. Der Augenarzt kommte damit nicht viel anfangen. Sein Kommentar: Dafür gibt es keine fachlichen Belege! Na und? Ist uns doch egal! Danke an Gott! Ihm sei die Ehre!
Willi ist jetzt fast 2 Wochen Teil unserer Familie - und er bringt mich so ein bisschen an meine Grenzen. Nicht weil er so "böse" ist und immer schreit. Er ist in Wirklichkeit ein ganz lieber. Aber ich merk' halt, dass ich ganz viele Sachen in meinem Leben jetzt neu ordnen muss: Arbeitszeiten, Jugendarbeit, Stille Zeit ... es geht halt vieles nicht mehr so in den bisher gewohnten Bahnen. Das ist ja nicht tragisch und trotzdem verbreitet das ein bisschen Unsicherheit. Ich und wir als Familie müssen halt jetzt wieder ganz neu unseren Stil finden, den Alltag ganz in Ruhe zu meistern. Mal sehen, wie Gott uns das gelingen lässt ... ich bin gespannt ... und vor allem froh, dass ich so eine starke Frau habe. (Aber trotzdem dürft ihr für uns beten :-))
So heißt unser zweites Baby, was jetzt endlich "geschlüpft" ist. Heute Nacht ist er geboren - ein echt niedlicher Mensch. Wir freuen uns riesig darüber, dass Gott ihn uns geschenkt hat und sind gespannt, wie wir mit ihm zurecht kommen - und vor allem, was seine Schwester zu ihm sagt. Vielen Dank für alle, die mit dafür gebetet haben! 
So, Link geht jetzt. Danke für den Hinweis. Das Youtube Video geht auch demnächst wieder. Wir m... [mehr...]
Hm, das Youtube Video auf der Startseite wurde vom Nutzer entfernt und der Link in der Pressemitt... [mehr...]
Die Seite sieht sehr chic aus!!!!
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