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Diese Frage hat Shane Claiborne am Sonntag den ca. 600 Anwesenden jungen Erwachsenen auf einem Studientag in Polheim gestellt. Wir Jumis waren als Team dort und außerdem hat Veit ein Seminar über Hoffnung gehalten.
Shane Claiborne steht für einen Lebensstil, der die Welt verändern will. Er will die Liebe Jesu in dieser Welt sichtbar machen und das Reich Gottes bezeugen. Das hat mich sehr beeindruckt. Er war unter anderem zu einem Praktikum bei Mutter Theresa (als diese noch lebte), während des Irakkrieges als amerikanischer Christ bei irakischen Christen und hat eine Bewegung gegründet, die sich "Der einfache Weg" nennt: www.thesimpleway.org. Dort verkörpert er eine Art neues Mönchstum. Er lebt in Philadelphia/USA und zwei seiner Bücher sind schon in deutsch erschienen: "Ich muss verrückt sein so zu leben" und "Jesus for President". Beide habe ich noch nicht gelesen.
Sehr positiv ist mir sein Anliegen aufgefallen. Ihm geht es nicht darum, seinen Lebensstil zu kopieren, sondern darüber nachzudenken, wo in unserer Gesellschaft die Liebe Jesu verbreitet werden muss. Daher seine Frage: Wo ist dein Kalkutta in deiner Stadt? Das ist in jedem Land und in jedem Ort anders. Das ist schon mal ein echt herausfordernder und weiser Ansatz. Seine Taten überzeugen mich.... (weiterlesen unten klicken)
Vermisst habe ich auf dem Studientag eine gründliche biblische Reflektion. Amerikaner neigen irgendwie dazu einfach tolle Geschichten zu erzählen.
Ich meine auch ein für mich vermischendes Verständnis zwischen dem Reich Gottes und dem poltischen Staat rausgehört zu haben. Da ist mir Luther mit der Zwei-Reiche-Lehre deutlich näher. Ich glaube wenn wir hier nicht sauber trennen, sind wir ganz schnell auf einem merkwürdigen Gleis.
Merkwürdig finde ich auch den Ansatz, so zu tun, als wenn Konfessionen und Dennominationen ignoriert werden können. Das geht im 21. Jahrhundert nicht. Und wenn es geht, dann nur, weil man im Grunde in einer Communitiy seine eigenen Werte und Regeln aufstellt und somit seine eigene Konfession bildet. Außerdem stört mich, wenn die dogmatischen Unterschiede der Konfessionen negiert werden. Damit nimmt man die andere Konfession nicht ernst, deren Dogmatik ja nicht umsonst entsanden ist und die sie ja auch nicht ändern will, weil sie ihr wichtig ist.
Insofern beobachte ich einfach mal weiter. Ich lasse mich inspirieren, möchte aber auch reflektiert die Sache betrachten. Deshalb fand ich es toll, dass ich auf diesem Tag war.
Sehr gute Seite !
Beste Arbeit, weiter ausbaufähig.
Werde diese Seite weitr empfehle... [mehr...]
Cool, dass es das auch mit deutschem Untertitel gibt!!
... [mehr...]@Nils: der ist nur gut;-)
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