Damit ist es so eine Sache. Ich bin eigentlich überhaupt nicht der Geschenke-Typ. Besonders zu Weihnachten nicht. Das ist mir alles immer viel zu stressig, mich durch Kaufhäuser zu wühlen, in gestresste und wenig weihnachtlich anmutende Gesicher zu blicken und davon beeinflusst zu werden. Nein, danke.
Versteht mich nicht falsch - ich habe überhaupt nichts gegen Geschenke - weder gegen das Bekommen (was für eine Überraschung!!) noch das Schenken. Aber nicht so verordnet und aufgedrückt!
Zum Glück ist Sandra da ähnlich, sonst gäbe es echt viel Konfliktpotential.
Wir haben es in den vergangenen Jahren immer so gemacht, dass wir uns schon vor Weihnachten beschenkt haben. WIr haben unsere Wünsche geäußert und miteinander abgesprochen, ob wir sie uns erfüllen können oder nicht. Das entspannt. Klar, die Komponente der Überraschung und des Sich-Kümmerns darum, dass man was Geeignetes für den anderen findet, geht damit etwas verloren. Aber den holen wir unter den Jahr immer mal wieder nach, so dass uns da nix fehlt.
Das gute an dieser Art zu schenken ist: Wir bekommen, was wir uns wünschen. Wir schenken es uns gegenseitig, denn das alles muss ja irgendwie in unserem gemeinsamen Finanzhaushalt unterkommen. Wir müssen nicht in überfüllte Läden zur Weihnachtszeit. Wir müssen keine Freude über ganz blöde Geschenke heucheln und sie heimlich wieder umtauschen oder zum Schrott-Wichteln verwenden.
Ach ja, ist die Weihnachtszeit nicht echt entspannend und wunderschön?
So, und jetzt geh ich nach Hause und lass erst mal die gane Arbeit einfach Arbeit sein.
Kommentare
Nun ein Wort der Ehefrau: Wie sollte ich meinen Mann auch mit einem PDA oder einem neuen gigantischen Computerspiel erfreuen, wenn er als Semi-Profi für so eine Auswahl schon Wochen braucht.
Habe mich allerdings erdreistet, ihn zu bitten, dass wir uns für einen ganz geringen Betrag doch gegenseitig zu Weihnachten überraschen - Er hat jetzt schon Schweißperlen auf der Stirn wegen Weihnachten 2006 - :-)