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Am Dienstag tagte die Auswahlkommission für die Zusammenstellung des neuen Wiedenester Jugendliederbuches, das zu Pfingsten 09 herauskommt.
Ein großes Stück Arbeit war zu bewältigen: Die bestehende Ausgabe musste darauf hin durchgesehen werden, welche Lieder auch in der neuen Ausgabe drinbleiben und welche herausfliegen. Dann wurden massig neue Lieder angehört und darauf hin überprüft, ob sie gut genug für das neue Liederbuch sind.
Nach knapp 12 Stunden Sitzung war erst mal Schluss. Aber für mich fängt jetzt die Arbeit erst richtig an. Ich freue mich aber schon auf das Ergebnis - ein super Liederbuch das Menschen hilft, Gott von Herzen anzubeten.
Viel ist in der letzten Zeit (oder wahrscheinlich schon immer) über Probleme der aktuellen Lobpreiskultur geschrieben, geredet und gedacht worden. Manchmal sogar in umgekehrter Reihenfolge. Was wurde nicht alles diskutiert und gestritten: Zu charismatisch, zu laut, zu leise, zu flache Texte, zu viel Haut bei singenden Lobpreisern, zu euphorisch, zu alt, zu langweilig, zu ungeistlich, ...
Dabei wurde das WAHRE Problem erstaunlicherweise bisher gar nicht thematisiert. Scheinbar traut sich niemand, sich dieses Themas in würdiger Weise anzunehmen. Selbst topic und Bethanien schweigen sich aus, was durchaus etwas heißen mag. Das wahre Problem, wie ich es sehe: Es gibt viel zu viele gute neue Lieder!
Ja, da staunt man, und ich staune auch. Morgen treffen wir uns als Jumis und mit vielen fitten Leuten, um die neuen Lieder für das 2009 erscheinende Wiedenester Jugendliederbuch zusammenzustellen. Und was soll ich sagen: Es gibt so viele gute, tolle, neue Lieder. Tolle Musik, tolle Texte - wahre Anbetung. Aber wie soll man sich da entscheiden? Hat auch mal jemand an uns gedacht? Wie sollen wir so viele gute Lieder aussortieren, weil 1.000 Lieder einfach nicht mehr so handlich sind? Wir werden sehen.
Der neue Flyer für unsere Schulungskurse ist da. 2009 kann man sich wieder richtig gut aus- und fortbilden lassen. Worin? In Dynamischer Jugendarbeit.
Mein Urlaub ist jetzt endgültig rum.
Montag geht es wieder los. Den letzten Samstag habe ich noch dazu genutzt, mein Hobby Internet zu pflegen und meine Webseite www.veitc.de upzudaten. Es sind 23 neue Konzepte online. Für alle die Inspiration bei Vorbereitungen brauchen...
Mein Jahresurlaub ist fast rum.
Aber ein Highlight kommt heute Abend noch. Ein Flutlichtspiel im Ruhrstadion (rewir-power Stadion) in Bochum. Dort spielt der VFL heute gegen den Tabellenletzen, der mit seinem Übergangstrainer Christian Ziege zu Gast ist. Ich schätze mal, dass so 33.000 Zuschauer anwesend sein werden, einschließlich mir und meinen beiden großen Jungs. Da Bochum auch nicht viel besser in der Tabelle steht, gibt es fast schon ein Abstiegskampfspiel, was wir hoffentlich klar für uns entscheiden werden.
Interessant ist übrigens, dass der VFL Bochum der erste Profi-Fußballverein ist, der ein eigenes Leitbild entwickelt hat (mehr Infos unter www.vflbochum.de). Das Leitbild beantwortet die Fragen: Wer sind wir? Was wollen wir (Ziele)? Welche Werte haben wir?
Und genau das hat der VFL gemacht. Hier mal das Ziel:
Unser Ehrgeiz und unbeugsamer Antrieb als Fans ist das Bestreben, sportlich und wirtschaftlich dauerhaft erstklassig zu sein.
Noch interessanter sind natürlich die Werte:
Wir bekennen uns zu unserer regionalen Identität und unserer Tradition!
Wir sind unbeugsam!
Wir sind nah!
Wir sind professionell!
Wir sind mitreißend!
Wir bekennen uns zu unserer sozialen Verantwortung!
Könnte fast das Leitbild einer Gemeinde oder Kirche sein. Wobei - ich vergaß - viele Gemeinden und Jugendgruppen meinen ja, man braucht so was nicht. Wir jedenfalls empfehlen das im Rahmen von W.I.N sehr. So weiß man, für was man steht, wer man ist und wo mal hin will. Das ist gerade für uns Christen wichtig, weil wir einen Auftrag zu erfüllen haben.
Es erscheint vielleicht merkwürdig, dass ich mich schon wieder zu einem Thema äußere, das mit der ehemaligen DDR zu tun hat.
Aber ich bin auf einen Text gestoßen, den man getrost als "nichtreligiöses Anbetungslied" bezeichnen kann. Es heißt schlicht "Das Lied der Partei" und ist eine Hymne auf die SED, die allein herrschende Partei in der DDR.
Beim Lesen des folgendenden Textes drängt sich der Vergleich mit Inhalten etlicher Lobpreislieder nur so auf:
"Sie hat uns alles gegeben. Sonne und Wind und sie geizt nie. Wo sie war, war das Leben. Was wir sind, sind wir durch sie... Uns schützt die Mutter der Massen. Uns trägt ihr mächtiger Arm...Die Partei, die Partei, die hat immer Recht."
(Louis Fürnberg, 1950)
Ist das zu glauben? Irgendwie schon, denn irgend etwas muss der Mensch ja anbeten. Das gilt eben nicht nur für die Caesaren Nero & Co galt, die göttliche Verehrung für sich in Anspruch genommen haben.
Sondern eben auch für eine Partei in der Mitte des 20. Jahrhunderts in einem Staat, der die Religion abschaffen wollte. Und deren Nachfolgerin "Die Linke" sich gerade daran macht, Deutschland von neuem mit lenken zu wollen. Ich hoffe, dass es genügend Leute gibt, um das zu verhindern. Ich jedenfalls werde mein Möglichstes dazu tun, damit es nicht dazu kommt. Denn der Geist dieser Partei hat sich nicht geändert.
Nun ist er Geschichte, der letzte Einsatz Anno 2008 mit der Playstage. Es war eine sehr spannende Woche und wir haben viel erlebt. Und wenn ich ehrich bin, dann bin ich totalgespannt, wie Gott die Jugendgruppe in Auerbach im Vogtland weiter gebrauchen kann und auch will.
Es war wirklich ein super Einsatz und ich bin begeistert von der Playstage und dem Konzept und der Einsatz hat mich voll motiviert, für die Gute Nachricht zu kämpfen und Menschen das Evangelium zu bringen. Ich bin gerettet, daher will ich andere retten und mit der Playstage wird das Ganze praktisch.
Wenn ihr euch Bilder anschauen wollt von dem Einsatz in Auerbach, dann könnt ihr das auf www.jugend2null.de tun. Also, schaut mal vorbei auf der Homepage. Gott ein fettes Dankeschön, für den super Einsatz und die Playstage.
Da wurde ich als ex-DDR-Bürger gestern ganz schön hellhörig, als ich kurz bei "Report München" reinschaltete:
Erich Honecker, seines Zeichens Staatschef der ehemaligen DDR, ordnete höchstpersönlich eine völkerrechtliche Beteiligung von DDR-Soldaten am Yom-Kippur Krieg von Ägypten und Syrien gegen Israel im Jahr 1973 an. Unter anderem wurden 12 Kampfflugzeuge der ostdeutschen Luftwaffe in der Nähe von Berlin auseinander- und in Aleppo/Syrien wieder zusammengebaut und gegen Israel eingesetzt. Vorher wurden sie noch von DDR-Soldaten ausprobiert.
Damit sollte deutlich gemacht werden, dass die DDR alles in ihrer Macht stehende tut, um Syriens Kampf gegen die "imperialistisch-zionistische Aggression wirksam zu unterstützen."
Erschreckend. Erschreckend nahe das Jargon zu dem der Nazi-Zeit. Dort war es immer die kommunistisch-zionistische Verschwörung, gegen die vorgegangen wurde. Und nun ist es immer noch die zionistische Aggression, nur eben jetzt eine imperialistische. Erschreckend, dass nur einige Jahrzehnte nach dem Holocaust eine Staatsführung, die das kommunistische Paradies auf Erden schaffen wollte, schon wieder gegen das gleiche Volk kämpft. Erschreckend, dass das erst jetzt herauskommt.
Hier gibt es den Artikel zur Sendung.
waren wir in der letzten Woche mit zwei Nachbar-Familien. Das Wetter war besser, als wir es bei unserer Ankunft im Dauerregen erwartet hatten. Am Tag der deutschen Einheit schien sogar für mehrere Stunden die Sonne! Da waren wir natürlich an der Nordsee und haben uns den Wind ordentlich um die Nase wehen lassen.
Am Samstag war das Wetter nachmittags nicht mehr so doll. Darum sind wir in eine Indoor-Spielhalle gefahren - für die Kids natürlich voll der Hammer - Josia konnte klettern und Noah endlich unbehelligt Bälle schmeißen. Da ist auch das Foto entstanden.
Es war schon sehr interessant, in so einer Zeit die unterschiedlichen Familien,- Erziehungs- und Urlaubskulturen näher kennen zu lernen. Das hat mir noch mal den Blick dafür geöffnet, wirklich nichts als selbstverständlich zu nehmen.