Life

...ja jaa... das Leben. Es rast förmlich dahin. Und manchmal denke ich, es rast an mir vorbei. So viele Termine, immer neue Leute, neue Sachen. Das ist cool - kann aber auch anstrengend sein. Bin dankbar für alle Erlebnisse der letzten Wochen; Lifeline, W.I.N-Konferenz, Klausur usw. Und freue mich auch auf das Kommende:
Heute Abend Predigt in Freudenberg/Büschergrund. Danach Verlobungsparty meines neuen Mitbewohners. Dann am Samstag ein Treffen mit dem coolen Ehepaar Horst und Lore Engelmann. Und dann fahre ich nach Brandenburg und nach Berlin - und besuche 10 Jugendmitarbeiterkreise um mit ihnen über ihre Arbeit und das Reich Gottes zu reden. Und um W.I.N vorzustellen, natürlich. Bin auf die Tour und die Begegnungen sehr gespannt.
Und trotzdem freue ich mich schon jetzt auf die erste Januarwoche: BOARDEN ist angesagt. Hoffe ich - denn noch weiß ich nicht mit wem und wo. Denn wer kann bei dieser Arbeit noch sein Privatleben organisieren?



was tun, wenn sich Leute bekehren?

Nächste Woche bin ich auf einer Konferenz von Evangelisten und darf ein Seminar zum Thema Nacharbeit halten - "Vom Schaufenster zum Gemeindealltag" heißt es.
Ich habe ihm einen persönlichen Untertitle gegeben - "reduce to the max" - was heißen soll: Es geht nicht um Masse, sondern um hingegebene Jünger. Das ist das Maximale, was bei Nacharbeit herauskommen soll.
Für mich ist das in der Vorbereitung eine spannende Sache - was erzähle ich Leuten, die von Beruf und Berufung her andere zu Jesus führen wollen über Nacharbeit? Wissen die nicht schon alles? Besonders das, dass es eine echte Arbeit ist, die sie ja gar nicht leisten können, sondern die Gemeinden, in/mit denen sie evangelisiert haben?
Nacharbeit ist echt wichtig - sonst ist aller Aufwand nicht wirklich vernünftig genutzt.
Das hat mir in einem Gespräch über Nacharbeit beim Jugendgottesdienst "Lifeline" Markus Guterding noch einmal deutlich gemacht - Markus, vielen Dank dafür, dass ich bei dir reinsehen konnte!
Ich hoffe, dass ich die Leute mit reinnehmen kann, was Nacharbeit heißt. Ich möchte ihnen drei Modelle vorstellen und Gedankenanstöße, wie sie in ihrer Arbeit mit Gemeinden die Nacharbeit fördern können.

Ja und ich möchte natürlich, dass sich Leute bekehren. Wenn Gott will, zum Beispiel heute abend, wo ich selbstauf einem Jugendgottesdienst predigen werde - ich bin gespannt, was Gott tut.



Winter

Heute Nacht sind über 10cm Schnee in Wiedenest gefallen und liegen geblieben. Meine Söhne waren ab 7.30 Uhr draußen und haben im Schnee gespielt und konnten gestern Abend nicht einschlafen, als es angefangen hat zu schneien. Wintereinbruch im November. Auch mal nicht schlecht.
Ich hoffe dass ich heute auf meiner Fahrt nach Thiersheim/Franken einigermaßen durchkomme. Morgen geht es dann nach Herold/Sachsen, wo wir mit der Jugendgruppe eine IST-Analyse machen.
Nächste Woche bin ich dann auf einer interessanten Fortbildungsmaßnahme. Kurs Persönlichkeitsbildung von ACF. Ich habe gerade dazu Bücher gelesen, die ich sonst wahrscheinlich nie angepackt hätte. Aber war sehr interessant. Z.B. das Buch über Geschwisterkonstellation. In welcher Reihe steht man unter seinen Geschwistern und welche Auswirkungen hat das auf den Lebensstil. Echt interessant. Bin gespannt wie der Kurs wird.
Ansonsten liegt die 4. W.I.N Konferenz hinter uns. War ein nettes Wochenende mit vielen interessanten Begegnungen und besonders das Thema von Marc Stosberg am Freitagabend Leidenschaft für Jesus hat mich persönlich angesprochen. Marc, ich habe jetzt endlich kapiert, was du meinst;-).
Nun denn, schönes Wochenende!



Aller guten Dinge...

...richtig. Darum fange ich an mit Nummer Eins: Die Jumi-Klausur. Eine äußerst intensive Zeit, die erstaunlich produktiv und intensiv war. Ich bin jetzt noch begeisterter und motivierter, was unsere Arbeit mit euch allen angeht. Wir haben tolle Ideen, tolle Konzepte und ein tolles Team. Da wir nun ja ziemlich genau seit einem Jahr als Team zusammenarbeiten, haben wir auch einen Team-Rück- und Ausblick gewagt. Das war super. Und jeder der Dazi, Veit und mich kennt weiß, dass wir nicht gerade gleich und gleich sind. Wir sind aller guten Dinge (also drei) und wir sind ein super Team, weil wir uns prima ergänzen. Und wie finden wir das? Richtig: Jooot!

Nummer Zwei: Die W.I.N-Konferenz steht vor der Tür. Und das ist allemal ein Grund, sich zu freuen. Und natürlich ein Grund, sich intensiv mit den Vorbereitungen zu beschäftigen. Ich erhoffe mir sehr, dass das eine inspirierende und motivierende Konferenz für uns alle wird. Dass Gott uns neu packt und uns klar macht, warum wir überhaupt Jugendarbeit machen, und dass er dabei ist, dass er handelt und sich die Arbeit darum auch lohnt. Ich bin sicher, wir werden Gott erleben!

Nummer Drei: Und weil das alles ja ein bisschen wenig wäre, ist am selben Wochenende auch noch Lifeline. Infos unter www.lifelne-oberberg.de. Unser super Jugendgottesdienst mit einem sehr tollen Thema: Die Bibel. Warum sie Gottes Wort ist, und warum wir sie eigentlich auch lesen sollten... Sehn wir uns?

So, und jetzt zurück an die Arbeit.



Klausur 2005

Ich kann Dazi nur zustimmen. Es war echt eine gute Klausur und wir hatten Spaß und waren kreativ. Einfach Joot! Das Protokoll kann man fast schon als Buch binden. An der Vision 2010 werden wir jetzt weiter feilen und wenn sie fertig ist, euch liebe BlogLeser, auf jeden Fall nicht vorenthalten.

Am Wochenende startet die 4. W.I.N Konferenz. Da freue ich mich drauf. Über hundet motivierte Mitarbeiter aus ganz Deutschland. Da gibt es jetzt noch einiges zu tun und deswegen hatte ich heute erstmal frei und war mit meinen Kids schwimmen;-) Getreu dem Motto: Wer sich keine Zeit nimmt, wird nie welche haben. Gruß Veit



eine geniale Zeit !

Gerade vor ca einer Stunde sind wir von unserer Jumi-Klausur zurückgekommen. Fünf Tage insgesamt waren wir zusammen; davon drei in Aachen - einer Stadt, in der sich ein Besuch echt lohnt. Zum einen gibt es da viele schöne Sachen zu sehen (den Dom zB), und es gibt viele tolle Kneipen und Lokale, in denen man echt leckker essen/trinken und sich intensiv und kreativ unterhalten kann. Mein Fazit über die Zeit: echt JOOT !!

Aber nicht nur wegen dem Tagungsort war es eine fantastische Zeit. Wir haben in unserem Pensum von mehr als 2000 Sitzungsminuten vieles bewegt; so viel, dass man das hier gar nicht auflisten kann. Ein wichtiger Prozess ist dabei immer noch im Gange: Aus unserem Auftrag heraus und verbunden mit unseren Begabungen und Leidenschaften entwickeln wir die "Vision 2010", die unsere Hoffnung und Erwartung widerspiegelt, was Gott mit uns und durch unsere Arbeit bewegen wird.
Das ist ganz spannend, denn es ist nicht nur ein systematisches Nachdenken und Abwägen, sondern ein Hören darauf, in welche Richtung uns Gott bewegt. Denn eins steht fest: WIR können diese Vision beim besten Willen nicht erfüllen - das kann nur Jesus durch und in uns.



wie leben wir Gemeinde?

Heute abend habe ich ein wenig über Gemeinde nachgedacht und recherchiert. Wie können wir Gemeinde in unserer Gesellschaft leben? Wie erreichen wir die Menschen, die Jesus nötig haben und denen es aufgrund ihrer Prägung und ihres ganzen Lebensstils nicht einfällt, in die Kirche zu gehen und "zu uns" zu kommen? Ein Stichwort, das dabei immer wieder auftaucht, ist "Emergent Church" oder auch "Emerging Church" oder einfach nur "Emergent". Es bezeichnet verschiedene Prinzipien von Gemeinde-Arbeit und viel mehr Gemeinde-Leben heute: Missionarisch, Liebe zu den Menschen als Rahmen für die Mission, Geistesleitung vor Struktur, Kultur-relevant und kreativ. Ich finde es sehr erstaunlich und total spannend, dass das Thema "Gemeinde" an vielen Orten ein Top-Thema ist und wir sie (mit)gestalten werden. Zum Beispiel die Osterjugendtage 2006 in Crivitz (Mecklenburg/Vorpommern). Oder die Out Days 2005/2006 zu Silvester in Wiedenest. Und die PfiJuKo 2006 auch bei uns in Wiedenest Und dann noch "hingehen" in Berlin. Ich wünsche mir, dass durch diese Veranstaltungen ic hselbst und die Besucher Leidenschaft für die Gemeinde gewinnen und in die Gemeinde tragen, damit Gemeinde ein Ort für Gottes sichtbares Wirken bleibt und/oder (wieder) wird. Mich begeistert das Thema Gemeinde nach wie vor. Denn es ist das größte Projekt, das unsere Welt jemals gesehen hat. Größer und dauerhafter als die 7 Weltwunder oder die Fußball-WM 2006 in Deutschland oder unsere neue Regierung *lol*. Und ich möchte, wo immer ich kann, an diesem genialen Ewigkeits-Projekt mitmachen.