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hat der VFL Bochum gerade gewonnen. Na, wenn das nichts ist. Das ist für Markus, der ja mal da gewohnt hat, sicher ein schwerer Schlag, weil der so viel von BaWü hält, was ja wirklich ein schönes Fleckchen ist, aber der Ruhrpott war schon immer fußballerisch und auch landschaftlich reizvoller. Bochum ist wieder auf Platz 1 und ich kann beruhigt nach Bayern aufbrechen.
Hi. Nach drei Wochen Urlaub melde ich mich auch mal wieder hier im blog. Mein Urlaub war echt super und wir hatten als Familie ein super Zeit an der Nordsee.
Als Mitglied im Fanclub der Nationalelf habe ich natürlich auch im Urlaub die Spiele gesehen und war auch erschreckt über das Auftreten meines Teams, aber ich finde es richtig, wie Klinsmann und Co. mit der Kritik umgehen und standhaft sind. Der Leitungsstil von ihm ist natürlich für viele Deutsche schon wieder zu viel. Leider.
Diese Woche gab es dann zig Besprechungen und Meetings und wir haben alles mögliche nach vorne gebracht, angefangen von den Reach Out Days bis hin zum Rückblick auf Praktikas und Playstageeinsätze.
Jetzt fahre ich ab Samstag für 10 Tage in den Süden und Besuche eine Menge Gemeinden in München, Erding, Ilmenau, Rothenburg, Bayreuth, Würzburg, Wendelstein und Schweinfurt.
Mittendrin ein nettes Weißwurstfrühstück im Augustinerkeller in München, natürlich ein Arbeitsfrühstück mit meinen Kollegen aus der Region.
In unserer Gemeinde beschäftigt uns gerade die Frage nach der Mitarbeiterförderung und der Einsatzbereitschaft von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wie viele h kann man wohl neben dem Job in die Gemeindearbeit investieren (also nur in die Mitarbeit, nicht den Besuch von Gemeindeveranstaltungen)? Unter welchen Vorraussetzungen investieren Leute viel Zeit in die Gemeindearbeit? Was fördert, was hindert? Vielleicht habt ihr ein paar Ideen und Antworten.
Und immer dran Denken. Du bist Deutschland;-)
Ich bin überrascht; war mir doch gar nicht bewusst, als wie großer Fußballfan ich meinem Kollegen Daniel Z. erscheine. Klar, Fußball macht Spaß, aber mir ist durchaus bewusst, dass es auch Wichtigeres gibt als Fußball. Heiraten, zum Beispiel. Apropos Fußball und heiraten: Ich bin sehr froh, uns allen mitteilen zu können, dass an dem wichtigsten Datum des Jahres 2006 - dem 17. Juni, der Tag meiner Hochzeit - welches ja mitten in der Zeit der Fußball-WM liegt, die Deutsche Nationalmannschaft, welche zwar nicht gut spielt, einem aber doch nicht ganz egal ist (gestörtem deutschen Verhältnis zur Nation zum Trotz), nicht spielt. Oder präzise und kurz gesagt: An meiner Hochzeit gibt es kein Spiel der deutschen Mannschaft. Ich bin erleichtert, hätte ich doch große Mühe damit gehabt, meiner zukünftigen Gemahlin zu erklären, dass während der Trauzeremonie der Fernseher laufen muss. Und sollte die deutsche Mannschaft in Rückstand geraten, während der Pastor mich um mein Ja-Wort bittet, wäre mein verzweifelter "NEIN"-Aufschrei sicher auch irritierend. Nun denn - ein Problem weniger.
Ich muss gestehen, dass ich nicht der ausgesprochene Fußball-Fan bin. Schon gar nicht kann ich mich mit Markus vergleichen, der eine ungeahnte Leidenschaft und konzentrierte Aufmerksamkeit an den Tag legt, sobald das "Leder" (=fachmännisch für Fußball) real oder auf dem Bildschirm rollt. Aber was mich sozusagen als entfernter Beobachter und Nicht-Kenner doch in gelindes Erstaunen versetzt, ist die Spielweise, die unsere Nationalmannschaft so an den Tag legt. Das Spiel gegen China habe ich nicht gesehen, aber das gegen die Türkei. Und es war nach einem echt anstrengenden Tag, an dem ich über den Aufbau von Kleingruppen und Gesprächsführung referiert habe, nicht sehr erbaulich. Ein zynischer Kommentar zu diesem Spiel hieß: "Sie spielen so, wie in Deutschland gerade Politik gemacht wird". Was für ein Krempel. Für uns als Christen sollte es ein Gebetsanliegen sein, dass die Nationalmannschaft endlich wieder spielen lernt. Denn falls sie es nicht tut und vor dem Finale aus dem Turnier ausscheidet, werden uns nach menschlichem Ermessen viele evangelistische und missionarische Einsatzmöglichkeiten entgehen. Oder vielleicht erst entstehen?